Freitag, 19. April 2013

Grün wie der Frühling, der hoffentlich jetzt da ist..

Heute präsentiere ich eine Jacke, die ich mit uralter Wolle strickt habe. Uralt deswegen, weil auf der Banderole der Käuel noch W-Germany steht. Meine Mutter hat die Wolle letztes Jahr in einem Wühltisch eines Kaufhauses gefunden. 

Die Wolle besteht aus 50% Schurwolle und 50% Baumwolle. Der Verlauf der Wolle ist auch ohne Muster einfach superschön. So eine Qualität findet man heutzutage fast gar nicht mehr. Und ich habe sie auch noch umsonst bekommen ;)
Wie man sehen kann, ist die Jacke ein wenig zu gross geraten aber ich muss dazu sagen dass meine Grosse sich im Moment kurz vor der Pupertät steht und ich hoffe, dass sie in nächster Zeit wieder wachsen wird.. Und wenn nicht, bei 2 Töchtern & 4 Schwestern findet sich sicher eine Abnehmerin für die tolle Jacke ;)



Nein, mir passt sie leider nicht. Dafür habe ich ein paar Kilos zuviel auf den Rippen. 
Die Anleitung für diese Jacke habe ich aus dem Heft Stricktrends Frühling 2012.
Das schwierige an der Jacke sind die Ärmel, da sie an einem Stück von unten nach oben gestrickt wird. Das heisst, die Jacke besteht aus nur 3 Teilen, die man am Ende unten und oben zusammennäht.
Gestern habe ich 3 Einkaufstüten voll Wolle und Garne geschenkt bekommen. Meine Nachbarin hat anscheinend keine Lust mehr damit zu arbeiten (was ich gar nicht nachvollziehen kann) und einfach alles eingepackt und mir vor die Türe gestellt. 

   
 
Meine Kleine wusste natürlich gleich, was ich mit der okkerfarbenen Wolle machen soll - ein Poncho für die Dame :)